Angelika Summa
Draht in allen Stärken

Das bevorzugte Material der Würzburger Bildhauerin ist widerspenstig und zugleich biegsam: Draht. Mit den verschiedensten Techniken wie Wickeln, Verknoten, Knüpfen, Häkeln, aber auch Löten und Schweißen, formt sie aus industriell vorgefertigten Drähten filigrane Kleinobjekte ebenso wie raumgreifende Skulpturen.
Immer geht es dabei um das Entwickeln eines plastischen Volumens, bei dem sich Anfang und Ende nicht mehr ausmachen lassen. Es entstehen stets eigenwillige Gebilde, mal labile und anschmiegsame Körperskulpturen, mal scheinbar unnahbare Objekte im Raum.
Was sagt Angelika Summa selbst über ihre Arbeit: „Meine Liebe gilt dem Gewirr, dem Geflecht, der Kompliziertheit von Strukturen, die aus dem prozesshaften Tun und Denken erwachsen und dem Drang folgen, den Faden nicht zu verlieren. Aber letztlich ergibt sich die Lösung, sprich, die richtige skulpturale Gestalt.“
Seit 1986 ist Angelika Summa mit ihren Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in Deutschland, Frankreich, Schweden, Italien, Mexiko, China und Australien vertreten.
Die Metallbildhauerin wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1995 mit dem Kulturförderpreis und 2014 mit dem Kulturpreis der Stadt Würzburg. Zahlreiche ihrer Arbeiten finden sich im öffentlichen Raum.
Die Künstlerin wird einige Raumobjekte bei der Kunst in Dachsbach zeigen. Eine Performance ihrer Körperskulpturen ist geplant.
Bildrechte: Angelika Summa