Marion Albrecht
Narrative Malerei

Geschichten sind das Herzstück meines künstlerischen Schaffens, in das Erlebnisse, Beobachtungen, Emotionen und Inspirationen verflochten sind. Sie eröffnen einen Dialog zwischen dem Kunstwerk und dem Betrachtenden. Der narrative Pinselstrich entwickelt dabei theologische, philosophische und gesellschaftskritische Elemente. Ich bediene mich bei der Gestaltung meiner Werke einer lebendigen Farbpalette, schreibt die Künstlerin.
Die Figuren und Symbole, die verschiedenen zeitlichen und räumlichen Ebenen oder auch „Ansichten“ – tragen jeweils noch tiefgründigere Geschichten und Themen in sich und wirken daher sowohl vertraut als auch fremd (nach einer Textvorlage der Künstlerin).
Nach dem Studium der Theologie und Sozialpädagogik arbeitete die Künstlerin ein Jahr mit Straßenkindern in Peru und war als Lerntherapeutin tätig.
Seit 1996 ist sie als freischaffende Künstlerin aktiv und stellt ihre Werke regelmäßig international aus. Ihre Bilder sind in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten. Mehrfache erfolgten Nominierungen und die Künstlerin erhielt Preise bei Ausstellungen im In- und Ausland.
Gemeinsam mit ihrem Mann führte sie 2019 ein Kunstprojekt mit BewohnerInnen der Region Quispicanchi in den Anden durch, das in ein Ausstellungsprojekt im Museo Contemporaneo Cusco mündete.
Marion Albrecht ist mit drei Arbeiten im Hochparterre des Wasserschlosses vertreten.
Bildrechte: Marion Albrecht
Facebook: marion.albrecht.77