Juliane Hundertmark
Satire in Öl und Collage

Die Werke der in Berlin ansässigen Künstlerin sind Darstellungen einer an der Schwelle zur Apokalypse befindlichen Welt. Kuriose Persönlichkeiten bevölkern den Bildraum, halb Mensch, halb Tier. Sie wirken wie Akteure, die ein Rollenspiel auf einer Bühne in Szene setzen.
In diesem absurden Universum finden fragwürdige Rituale statt. Konstruktion und Dekonstruktion von Emotion und Hysterie – ein permanenter Seinszustand der Menschheit im Angesicht vor allgegenwärtiger Zerstörung und Partystimmung. In diesen Gemälden begegnen wir dem Grauen auf künstlerischer Ebene.
Die Bilder zeigen eine Gesellschaft als verrückten Haufen, als Gruppe von maskierten Kreaturen in Partylaune und hemmungslosem Dasein in der am Abgrund stehenden Welt (Text von Juliane Hudertmark zur Ostrale Biennale 2023 in Dresden).
Darf zeitgenössische Kunst weh tun? Musss sie es angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung sogar? Juliana Hundertmark bohrt genüsslich in den offenen Wunden der Zeitgeschichte (Marko Schacher, Galerie Schacher, Stuttgart).
Juliane Hundertmark ist nach Ihrem Studium der Freien Malerei und Grafik an der AdBK in Nürnberg, die sie als Meisterschülerin abgeschlossen hat, in einer Vielzahl von Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Sie gilt als eine der originellsten und einfallreichsten Künstlerinnen in Berlin.
Die Künstlerin wird mit Ihrer Malerei in der Kunstscheune vertreten sein.
Bildrechte: Juliane Hundertmark
julianehundertmark.de